Dementia Care Mapping (DCM)

Hintergrund

Dementia Care Mapping (DCM) ist ein an der Universität Bradford, UK von Tom Kitwood und Kathleen Bredin entwickeltes Verfahren zur Evaluation der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz.

Aufbauend auf einem personen-zentrierten Verständnis von Demenz nehmen geschulte DCM-Beobachter am Leben von Menschen mit Demenz teil und versuchen, einen Tag lang "in ihren Schuhen" zu gehen und ihr Handeln und Befinden in der Einrichtung zu beschreiben. Diese Beschreibungen geschehen in stark vorstrukturierter Form (Kodierungen). Sie werden zu Daten und Profilen aufgearbeitet und in zentralen, qualitativen Aussagen verdichtet.

Anschließend gibt der "Mapper" dem Team eine Rückmeldung über seine Beobachtungen und entwickelt mit dem Team einen Handlungsplan, der beim nächsten Mappen überprüft werden kann.


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