Dementia Care Mapping (DCM)

Die Grundidee

Zufriedenheitsbefragungen bei Menschen mit Demenz sind meist - je nach Krankheitsgrad - nicht möglich. Es gilt deshalb, verbale wie nonverbale Signale vor dem Hintergrund der persönlichen Biografie zu deuten, um den Menschen ein erfülltes und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Diese Signale werden mit dem DCM objektiv gedeutet und kodiert, um Aussagen über das relative (Un)wohlbefinden der Bewohner treffen zu können. Gleichzeitig geben die Ergebnisse an, wie hoch insgesamt das relative Wohlbefinden in einer Einrichtung ist und dienen somit der Qualitätsmessung.

Die Beobachtungsregeln des DCM-Verfahrens sind durchgehend darauf ausgerichtet, die Begleitung und Pflege im Detail zu beobachten, sie werteorientiert abzubilden und Wege zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit Demenz erkennbar werden zu lassen.

DCM ermöglicht die Chance, den Zugang zu den Menschen mit Demenz zu finden bzw. wieder zu finden. Der Einsatz des Verfahrens erlaubt eine Differenzierung zwischen dem, was die Pflegenden glauben, was für diese Menschen gut ist, und was ihrem offensichtlichen Verhalten nach ihnen wirklich gut tut.

Die Anwendung der DCM-Methode erfolgt zyklisch mindestens einmal pro Jahr. In Folgebeobachtungen wird der Erfolg der Handlungspläne überprüft. Das DCM-Verfahren trägt in kleinen Schritten zu einer prozesshaften Entwicklung eines personenzentrierten Ansatzes bei.


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